EJ Dampflok-Report 4

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Verlagsgruppe Bahn
  • ISBN: 9783968075235
  • Erschienen am 18.12.2015
  • Format x cm
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Produktinformationen "EJ Dampflok-Report 4"

Der 4. Band des Dampflok-Reports behandelt alle Güterzug-Lokbaureihen, die in den endgültigen Umzeichnungsplan der DRG von 1925 aufgenommen wurden. Obwohl bis 1920 schon viele ältere Fahrzeuge ausgeschieden waren, stand der Deutschen Reichsbahn noch eine große Anzahl von Güterzuglokomotiven vielfältiger Bauausführungen zur Verfügung. Mehr als 12 000 Maschinen aus 62 Gattungen wurden in den dritten, verbindlichen Nummernplan aufgenommen.

Aus Preußen befanden sich 10 566 Lokomotiven im DRG-Bestand, aus Bayern kamen 782 Maschinen hinzu. Knapp halb so groß war der sächsische Anteil mit 372 Exemplaren. Aus drei für Baden entwickelten Gattungen waren 215 Fahrzeuge eingereiht worden. Die Württembergischen Staatseisenbahnen brachten 174 Maschinen ein. Die aus Mecklenburg und Oldenburg übernommenen 49 Lokomotiven entsprachen weitgehend bewährten preußischen Konstruktionen oder waren daraus abgeleitet.

Kleinste der noch eingegliederten Bauarten war die württembergische Klasse Fc mit einer Länge über Puffer von 14 102 mm. Aus der Maschinenfabrik Esslingen stammte auch eine der größten Dampflokomotiven vor Erscheinen der DRG-Einheitsbauarten. Diese einzigen deutschen Sechskuppler (Klasse K) übertrafen mit einer Leistung von mehr als 1900 PS und einer Gesamtlänge von 20 200 mm fast alle anderen Güterzüglokomotive ehemaliger Länderbahnen.

Einzige Güterzugmaschinen mit Mallet-Triebwerk im DRG-Bestand blieben die 13 Fahrzeuge der sächsischen gattung I. Über Jahrzehnte hinweg unentbehrlich war die preußische G 8.1 mit mehr als 5000 Exemplaren. Von den 3122 übernommenen G 8.1 schieden die letzten erst zu Beginn der siebziger Jahre aus. Den zweien Rang nahm die preußische G 10 mit rund 3000 in Dienst gestellten Maschinen ein, von denen 1925 noch 2358 eingereiht wurden.

Viele der zu Umzeichnung vorgesehenen Güterzuglokomotiven waren bis Ende der zwanziger Jahre ausgemustert. Eine preußische G 3 des Baujahrs 1884 befindet sich noch im Nürnberger Verkehrsmuseum. Die von Hanomag gelieferte Lok diente nach Ende des Betriebsdienstes noch lange Zeit als Kranprüfgewicht im AW Trier. Zum Bahnjubiläum 1985 wurde sie restauriert.

Für die im vorliegenden Band enthaltenen Baureihen wurden alle verfügbaren Lieferlisten, Bauartbeschreibungen und der verbindliche Nummernplan der DRG ausgewertet. Dabei entdeckte Widersprüche konnten leider nicht immer geklärt werden. Die technischen Daten stützen sich zum überwiegenden Teil auf Angaben in den amtlichen Unterlagen und in verschiedenen Merkbüchern für Triebfahrzeuge.

Im zweiten Teil von Band 3 des Dampflok-Reports wurden Tender vorgestellt, mit denen Güterzuglokomotiven der Einheitsbauarten gekuppelt waren. In dieser Ausgabe folgen nun alle anderen Tender sämlicher Einheitslokomotiven für Schnell- und Personenzüge sowie die daraus abgeleiteten Varianten und zwei Sonderbauarten.

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